Wie Emotionen Dein Leben bestimmen

Kennst Du Situationen, in denen Deine Gefühle (Emotionen) überhandnehmen? Jeder lässt sich mal überwältigen und agiert dann auf der Basis von Angst, Ärger, Trauer oder Eifersucht. Meist bereuen wir solche impulsiven Handlungen allerdings später. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es so nicht sein muss.

Die Realität der Dinge

Zuerst sollten wir uns hier ansehen, was Emotionen überhaupt sind. In Wahrheit kennt Dein Gehirn nämlich keine teuren Autos, Filme oder Designerhandtaschen, sondern nur den Serotonin Haushalt. Das Gehirn weiß nicht, dass das Sofa bequem, eine Person attraktiv oder das Wetter gerade schön ist. Du selbst bestimmst die Wahrnehmung all dieser Dinge.
Der Körper unterscheidet also nicht zwischen Emotion und Ereignis. Du kannst beispielsweise abends ruhig auf Deinem Bett liegen und daran denken, wie Du vor zwei Jahren Fallschirmspringen warst und währenddessen Angstschweiß bekommen, obwohl weit und breit kein Flugzeug zu sehen ist.
Viele fragen sich jetzt vielleicht:“ Wie sieht die Realität dann wirklich aus?“

Wie Gefühle entstehen

Gedanken sind wie Wolken. Der blaue Himmel ist immer da und Deine Gedanken sind nur das Wetter. Versuche, diese vorbeiziehen zu lassen und Dich nicht auf einen Gedanken zu versteifen. Gedanken werden nämlich zu Gefühlen und Gefühle werden letztendlich zu Handlungen. Achte daher besonders darauf, wo der Großteil Deiner Energie hingeht und auf welche Gedanken Du Dich am meisten konzentrierst.
Stelle Dir vor, Dein Geist sei ein See. Nur wenn die Oberfläche zur Ruhe kommt, kannst Du bis zum Grund sehen. Gefühlsstürme wie Stress wirbeln den See auf und lassen das Wasser trüb werden – die Sicht wird eingeschränkt. Es bedarf jedoch einer gewissen Klarheit, um das Schöne im Leben sehen zu können.
Nimm Dir die Zeit, den See von Zeit zu Zeit zu beruhigen. Beobachte Deine Gedankenwelt. Negative Gefühle verzerren die Realität, während positive Gedanken und Emotionen das Leben wieder in das richtige Licht rücken können.

Dein Urteil ist Dein Leben

Du selbst urteilst über die Dinge in Deinem Leben. Je mehr positive Bewertungen Du gibst, desto glücklicher wirst Du auch. Dieses Prinzip klingt sehr simpel, die tatsächliche Durchsetzung ist jedoch nicht immer leicht.
Vielleicht wurde Dir als Kind oft gesagt „Regen ist schlecht, weil man nass wird“. Dies wurde für Dich zu einem Fakt und auch als Erwachsener siehst Du es immer noch genauso. Andere Menschen wiederum lieben es, wenn es regnet. Regen an sich ist nämlich weder gut noch schlecht. Deine eigene Wahrnehmung lässt ihn einfach so wirken.

Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.

— Ralph Waldo Emerson

Wie sehen Deine Emotionen aus?

Du kannst Deine Stimmung ganz gezielt in eine Richtung lenken. Überlege Dir, was Deine Gefühle stark beeinflusst. Wachst Du mit guten Gefühlen auf? Wie gehst Du ins Bett? Wann stehst Du auf und wie sieht Deine Morgenroutine aus? Welche Beziehungen sind Dir am wichtigsten und wie interagierst Du mit diesen Menschen jeden Tag?
Eine Routine kann Dir helfen, eine positive Gefühlswelt aufzubauen. Es gibt eben keine Abkürzung zu Orten, die einen Besuch wert sind. Nutze deshalb schon heute Deine Zeit, um etwas zu tun oder zu ändern, das Dich morgen glücklich machen wird. Freunde Dich mit Deinen Gedanken an und erschaffe so das Leben, von dem Du immer schon geträumt hast. Du selbst bist Herr Deiner Wahrnehmung.

Wenn Du Anregungen oder Kommentare zu diesem Thema hast, dann schreibe mir gern eine E-Mail.
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