• Not ready yet?

    Seit über einem halben Jahr blogge ich regelmäßig über meine Ideen und Anregungen für wirksame Selbstführung und Lebensgestaltung. Ich teile meine Erfahrungen aus über 7 Jahren kontinuierlicher persönlicher Weiterentwicklung. Gerade deswegen gehe ich davon aus, dass Du im Blog bereits Themen gefunden hast, die sich Dir auf den ersten Blick (noch) nicht erschlossen haben. Das ist meiner Meinung nach ganz normal. Mir ist wichtig, dass Du trotzdem weiterhin am Ball bleibst.

    Bevor wir ein Problem nicht selbst für uns durchgearbeitet haben, können wir nicht erkennen, dass uns die Lösung jemand anders schon lange gezeigt hat.

    — The Lean Manager

    98% der Menschen Lernen, 2% Handeln

    Wir können heute auf ein Überangebot an Wissen zurückgreifen. Ich ertappe mich selbst immer mal wieder dabei, dass ich schon das nächste Buch in der Hand habe, bevor ich das vorherige verdauen konnte.
    Der Konsum von Wissen ist viel einfacher und mein Verhalten ändern brauche ich auch erst einmal nicht. Ich entdecke außerdem auch immer neue Wissenslücken und finde immer neue Anregungen, die ich gerne verfolgen würde.

    Noch mehr Wissen vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, denn wir verstehen ein Thema immer besser und werden immer mehr (zumindest in der Theorie) Experte darin.

    Der Erwerb von Information braucht jedoch Zeit. Zeit, die mir langfristig vielleicht zum Erreichen meiner Ziele fehlt.

    Du kannst es Dir so vorstellen, als würdest Du mit einem Paddelboot gegen die Strömung anfahren. Du setzt das Boot ein und bevor Du die ersten Schläge vollführt hast, bist Du bereits ein ganzes Stück stromabwärts getrieben.
    Je länger Du nun mit dem Paddeln wartest, desto weiter trägt Dich die Strömung mit sich.

    Risikoaversion

    Nun könnte ja eine Lösung sein, gar nicht erst mit dem Boot ins Wasser zu gehen, denn Du würdest ja erst einmal ein Stück zurücktreiben. Du bleibst einfach an Land und umgehst damit jegliches Risiko.

    So ähnliche nehme ich gerade das hiesige Sparverhalten war: In allen Medien werden heute niedrige Zinsen auf Spareinlagen kritisiert. Eine Alternative zum Sparbuch kann die Investition in Aktien oder Fonds sein. Der Preis von Aktien unterliegt Schwankungen und es besteht die Möglichkeit, dass die Aktien genau in dem Moment in dem ich sie benötige, weniger kosten als ich dafür bezahlt habe. Anstatt mich also eingehender mit meiner Finanzplanung zu beschäftigen, lasse ich mein Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen und vermeide damit dieses Risiko.

    Jedoch gibt es ja weiterhin die Inflation. Das heißt, dass der Wert des Geldes immer mehr sinkt. Meine persönliche Inflationsrate liegt deutlich über 2% (Ausgaben für Energie, Nahrung, Unterhaltung, Transport und Erholung). Bei 2% Inflation sind 1000 Euro in 36 Jahren nur noch 500 Euro wert, bei 3% schon nach 24 Jahren. Dieser Wertverlust ist für die meisten kaum wahrnehmbar. Die wenigsten führen Buch über die monatlichen Ausgaben. Und die 1000 Euro bleiben nominal ja auf dem Konto erhalten. Und dennoch findet der Wertverlust statt.

    Allein um die Inflation auszugleichen, brauche ich also eine Rendite von 2%. Noch mehr (nach Steuern), wenn ich tatsächlich einen Wertzuwachs erreichen will. Einfach nichts zu tun bzw. die bisherige Strategie weiter zu verfolgen, könnte sich langfristig als Fehler herausstellen.

    Der erste Schritt

    Die Idee von Blogs und Podcasts basiert auf der Weitergabe von Erfahrungen, dem Angebot von Unterstützung und der Suche nach Mitstreitern bei gemeinsamen Unternehmungen.
    Die Kunst beim Bloggen und Podcasten liegt aus meiner Sicht darin, Wissen und Erfahrungen, für den Leser, in leicht verdaulich Häppchen zu verpacken, die dazu einladen, verzehrt zu werden.

    Egal jedoch, ob Du Dir Deine Informationen aus Büchern oder Blogs, von Podcasts, Freunden oder Coaches und Mentoren holst, den ersten Schritt musst Du immer selbst tun.

    Maik Pfingsten hat einmal gesagt, dass alles Große und Bedeutende im Leben ein Wagnis ist. Ich stimme ihm hier voll und ganz zu.

    Es wird Dir nicht gelingen, alle Risiken einer Unternehmung im Voraus zu betrachten und selbst wenn es Dir gelingen sollte, passiert sicher etwas, woran niemand denken konnte.
    Denn letztendlich besteht kein Plan den ersten Kontakt mit der Realität. Du wirst immer ein bisschen Mut und Pragmatismus benötigen.

    Zum Thema Mut und Pragmatismus erinnere ich mich noch eine Geschichte vom Finanzwesir Albert Warnecke. Er erlebt immer wieder junge Menschen, die sich heute schon die Frage stellen, wie sie zum Rentenbeginn ganz genau ihre Aktienportfolios entsparen können (also wieder zu Geld machen). Allerdings besitzen sie noch gar kein Portfolio und vermutlich wird es leider noch einige knifflige Fragen geben, die ihnen auf dem Weg dahin begegnen bevor sie die erste Aktie oder den ersten Fond erwerben.

    Deshalb mein Appell an Dich: Überlege Dir, welche konkreten Schritte Du jetzt unternehmen kannst, um mehr Verantwortung für Deine Lebensgestaltung zu übernehmen und fange heute noch an. Melde Dich gern für meinen Newsletter (Link) an und erfahre immer von neuen Artikeln und wann meine Vorlage zur Unterstützung Deiner Lebensgestaltung verfügbar ist.

    Ich freue mich sehr über Deine Kommentare und Anregungen. Schreibe mir gerne, wenn Dir Inhalte des Blogs unklar sind und Du noch mehr Informationen zu bestimmten Themen benötigst.

  • Bewusste Entscheidungen oder Autopilot?

    Hast Du Dir schon einmal überlegt, welche Entscheidungen Du bewusst triffst und welche einfach so „passieren“ und woher Deine Einschätzungen für „realistisch“ oder „unrealistisch“ stammen?

    You are the average of the five people you spend the most time with.

    — Jim Rohn

    Das Leben auf Autopilot

    Stelle Dir einmal vor, dass Du seit Deiner Geburt mit einem Auto auf einer Straße unterwegs bist. Die Richtung und erste Ziele wurden Dir von Deinen Eltern und Bezugspersonen in der Kindheit mitgegeben.

    Je älter Du wurdest, desto mehr eigene Entscheidungen hast Du getroffen. Die Menschen in Deinem Umfeld bewegen sich mit Dir auf dieser Straße und jeder von Euch hat einen Anteil an Richtung, Zielen und Geschwindigkeit.

    Über diese Themen gibt es jedoch überhaupt keinen Austausch. Änderungen können nur festgestellt werden, in dem das Verhalten der Anderen immer wieder beobachtet wird. Da Du den Fokus auf die anderen Fahrzeuge richtest, nimmst Du kaum wahr, wie schnell ihr Euch fortbewegt. Die Landschaft fliegt an Euch vorbei, gelegentlich siehst Du einen Wegweiser und überlegst, ob Du hier mal anhalten solltest.

    Deine Ziele

    Mir liegt daran, dass Du Verantwortung für die Gestaltung Deines Lebens übernimmst. Klarheit im Ziel bedeutet auch Klarheit im Weg.

    Es geht jedoch nicht darum, andere Dinge zu tun als bisher, sondern Dir über Deine Ziele bewusst zu werden und beurteilen zu können, ob Dich Dein Weg auch deinen Zielen näherbringt.

    Dabei geht es auch nicht um richtig oder falsch. Deine Ziele müssen für Dich passen und dabei ist egal, ob Du lieber Dein ganzes Leben an einem Ort verbringst oder nomadisch durch die Welt reist, ob Du eine Familie gründen willst oder nach größeren Herausforderungen zum Wohle der Menschheit strebst.

    Falls Du noch nicht beurteilen kannst, ob Dir etwas gefällt oder nicht, dann probiere es aus. Wenn es Dir nicht gefällt, probiere weiter. Wenn es Dir gefällt, dann erfährst Du das hoffentlich so früh wie möglich, um es künftig in Dein Leben zu integrieren.

    Entschleunigung

    Der Begriff scheint mir heute aus der Mode gekommen zu sein, doch gerade hier empfinde ich ihn sehr passend.

    Nimm hin und wieder die Geschwindigkeit aus dem Alltag raus, beschäftige Dich mit Deinen Zielen und dem, was Dir in Deinem Leben wichtig ist.

    Wenn Du Dir über Deine Ziele im Klaren bist, dann kannst Du Dich auch mit Deinem Umfeld darüber austauschen.

    Außerdem kannst Du rechtzeitig Deine Geschwindigkeit anpassen, Dich auf die richtige Spur einordnen und dann Deine Ausfahrt nehmen.

    Bewusste Entscheidungen

    Indem wir uns für etwas entscheiden, treffen wir gleichzeitig auch eine Entscheidung gegen etwas anderes. Meist ist uns nicht bewusst, welchen Handel wir damit eingehen.

    Lieber noch eine Serie bei Netflix schauen und nebenher Chips essen, statt ein gutes Buch lesen? Lieber gleich am Morgen E-Mails bearbeiten, statt den Tag zu planen und selbst Aufgaben definieren? Lieber noch eine Stunde länger schlafen, statt joggen zu gehen?

    Mir ist bewusst, dass es leichter ist, die Verantwortung abzugeben. Jedoch bin ich überzeugt, dass das nicht nachhaltig ist und letztendlich auch nicht glücklich macht.

    Suche Dir Unterstützung

    Wenn die Menschen in Deinem Umfeld heute schon dieselben Ziele wie Du verfolgen, dann bist Du gut gerüstet.

    Verfolgst Du jedoch Ziele, bei denen Du nicht auf Unterstützung aus dem Deinem Umfeld zurückgreifen kannst, dann solltest Du Dich auf die Suchen nach Menschen machen, die Dir Anregungen und Hilfestellung geben können.

    Ich würde darauf achten, dass diese Menschen bereits die Ziele erreicht haben, die Du verfolgst, oder auf dem Weg bereits ein ganzes Stück vor Dir sind.

    Zum Abschluss

    Falls Du Dich fragst, ob eine Korrektur Deines bisherigen Weges auch Auswirkungen auf die Menschen in Deinem Umfeld haben wird. Ja, das ist sehr wahrscheinlich.

    Das heißt allerdings nicht, dass ihr deshalb getrennte Wege gehen werdet. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass sich andere Menschen mit Freuden Deinem Weg anschließen, denn oft hat ihnen nur der Anlass gefehlt, selbst eine Kurskorrektur vorzunehmen.

    Und selbst wenn nicht, werden sie Dich dennoch nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    P.S.: Zur Unterstützung Deiner Lebensplanung erarbeite ich mit einigen Beta-Testern gerade eine passende Schablone. Melde Dich gerne für meinen Newsletter (Link) an und erfahre als erster, sobald die finale Version verfügbar ist.

  • Regelmäßig Tagebuch schreiben

    Tagebuch schreiben wird in den meisten Artikeln über erfolgreiche Menschen als wichtige Gewohnheit für Wirksamkeit und Erfolg genannt. Regelmäßig Tagebuch schreiben kann jedoch eine Herausforderung sein. Vor allem deshalb gibt es dutzende Apps, Artikel, Podcast und Seminare, die Dich dabei unterstützen wollen.

    Warum Tagebuch schreiben?

    Als ich anfing Tagebuch zu schreiben, habe ich das erste Mal richtig in den Rückspiegel geschaut. Ich beschäftigte mich damit, was ich in den vergangenen Monaten und Jahren alles erlebt, gelernt und erreicht habe. Vorher bestand meine Planung, sofern ich eine hatte, immer aus den Dingen, die noch vor mir lagen. Oft fühlte ich mich damit sehr rastlos. Das nächste Ziel vor Augen kam ein Innehalten und ein „mich an Erreichtem erfreuen“ nie infrage. Es wartete auf mich immer das nächste Buch, noch ein Podcast und weiteres Wissen. Der Tag hatte einfach zu wenig Stunden.

    Seither dient mein Tagebuch dazu

    • Erreichtes zu dokumentieren: Ich bin immer wieder überrascht, dass Erfolge, Ideen, Gedanken meist noch nicht einmal ein Jahr zurückliegen, obwohl es mir so vorkommt, dass sie schon ewig hinter mir liegen.
    • erinnerungswürdige Momente aufzuschreiben: Gerade Urlaube, schöne Ausflüge, gutes Essen, ein beeindruckender Sonnenaufgang und fantastische Panoramen bleiben mir so viel lebendiger im Gedächtnis.
    • ehrliches Feedback zu bekommen: Manchmal ärgere ich mich über mich selbst und brauche einen Raum für Frust, Ärger oder Wut. Aufgeschrieben verlieren die Gefühle ihre Intensität und ich kann mich wieder fokussieren.

    Seit meinem ersten Tagebucheintrag habe ich viele verschiedene Methoden ausprobiert. Morgens schreiben, abends schreiben, mit einem einfachen Notizbuch und ohne Struktur, verschiedene Apps und auch Vorlagen aus Blogs oder Büchern. Über kurz oder lang habe ich irgendwann nicht mehr weitergeschrieben. Manchmal schon nach wenigen Tagen, meistens nach einigen Monaten. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, zu wenig geschrieben zu haben und der Gedanken ans Tagebuch schreiben fühlte sich irgendwann nicht mehr gut an.

    Das 5-Jahres Tagebuch

    Mittlerweile schreibe ich wieder regelmäßig Tagebuch und ich führe das auf das 5 Jahrestagebuch zurück. Gute Freunde machten mich darauf aufmerksam.

    Die Idee dahinter ist eigentlich so einfach wie genial. Das Buch hat 365 Seiten, für jeden Tag im Jahr eine. Jede Seite unterteilt sich in 5 Abschnitte, ein Abschnitt pro Jahr. Du fängst also heute mit dem ersten Eintrag beim 21. Februar an. In genau einem Jahr schreibst Du dann den zweiten Eintrag auf der Seite des 21. Februars und Du liest automatisch den Eintrag vom Jahr davor.

    Außerdem finde ich es sehr charmant, dass mir pro Tag nur 4 Zeilen zur Verfügung stehen. Ich bin also gezwungen, mich auf wesentliche Dinge zu beschränken. Letzte Woche habe ich mir beispielsweise Visitenkarten bestellt, die am Samstag in der Post lagen. Ich habe meinen ersten Artikel bei LinkedIn gepostet und bereits 6 Likes bekommen. Ich habe eine Schablone mit Anleitung zur Unterstützung Deiner Lebensplanung erstellt, die ich gerade mit einigen Lesern ausprobiere und demnächst über den Newsletter verteilen werde.

    Zu Beginn haben meine ersten Tagebucheinträge ins 5 Jahrestagebuch etwa 10 Minuten in Anspruch genommen. Heute merke ich mir bereits über den Tag verteilt, was ich am Abend aufschreiben werde und brauche nur noch 2-3 Minuten.

    Das erste Jahr habe ich noch nicht geschafft, ich freue mich allerdings bereits heute darauf, wenn ich den ersten Eintrag von „vor einem Jahr“ lesen werde.

    Probiere es selbst aus

    Bevor ich das 5 Jahrestagebuch in die Hände bekam, war ich immer hin und her gerissen, weil ich Tagebuch schreiben wollte und viele Formate für mich nicht funktionierten. Trotzdem wollte ich auf die positiven Effekte des Tagebuchschreibens nicht verzichten.

    • Ich war/bin fokussierter und erledigte (gefühlt) mehr. Mir gefällt hier der Vergleich mit dem Schneeball, der den Hang hinunterrollt und dabei immer schneller wird. Das Momentum hilft mir.
    • Ich war/bin zufriedener und glücklicher. Mir gelingt es viel aufmerksamer zu sein und damit viele schöne Moment, interessante Gespräche und neue Ideen über den Tag zu bemerken und mich daran zu erfreuen.
    • Ich war/bin ausgeglichener und weniger gestresst. Ich nehme den Fortschritt auf dem Weg zu meinen Zielen viel einfacher wahr. Sogar an Tagen an denen ich selbst mal die Füße hoch lege oder im Urlaub bin, kann ich Menschen mit diesem Blog erreichen.

    Wenn Du schon länger überlegst, ob Du mit dem Tagebuch schreiben anfängst oder einfach nach neuen Anregungen suchst, dann probiere es doch einfach mal aus. Ich habe bereits positive Rückmeldungen erhalten und hoffe, dass der Artikel Dich motiviert, es selbst mal zu probieren.

    Ich freue mich sehr darüber, wenn Du mir Deine Tagebuch Erfahrungen schreibst (Link), sowie über Anregungen zum Artikel oder Themenvorschläge für weitere Artikel.

  • Gib Dir Zeit bei großen Zielen

    Fällt es Dir schwer bei der Umsetzung von großen Ziele am Ball zu bleiben? Lässt Du Dich leicht ablenken? Überlegst Du vielleicht sogar, Deine großen Ziele wieder zu beerdigen?

    Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    — Henry Ford

    Ursachenanalyse

    Je mehr ich mit dem Thema Ziele und Lebensgestaltung beschäftige, desto häufiger stelle ich fest, dass sich viele Menschen große Ziele meist gar nicht mehr zutrauen und auf halbem Wege aufhören. Woher kommt das?

    Unser Geist verhält sich oft wie ein junger Hund, der überall Neues und Aufregendes entdeckt. In der Informationsgesellschaft sind wir ständig Reizen ausgesetzt und wir können uns ganz leicht ablenken. Meistens passiert diese Ablenkung bevor wir eine Tätigkeit oder Gedanken abschließen konnten. Schnell vergessen wir, was eben gerade noch wichtig war.

    Das können durchaus banale Aufgaben sein. Vielleicht wolltest Du gerade die Spülmaschine ausräumen und schaust noch schnell bei WhatsApp vorbei und danach bei Facebook. Später am Abend läufst Du wieder in die Küche und stellst fest, Du wolltest doch noch die Spülmaschine ausräumen. Wenn Dir so etwas bei kleinen und einfachen Dingen schon passiert, wie willst Du dann je große Ziele erreichen? Ich zeige Dir wie.

    Etwas vergleichbares …

    Nehmen wir einmal an, Du fährst mit dem Auto in den Urlaub. Dein Ziel ist ein kleiner Ort irgendwo im Süden von Deutschland. Du startest in Hamburg. Die meiste Zeit wirst Du keinen Wegweiser sehen, der Dich zu diesem kleinen Ort lotst. Dennoch begibst Du Dich voller Vorfreude auf die Reise.

    Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Du Deine Fahrt gestaltest:

    1. Auf der Strecke schaust Du Dir alle Sehenswürdigkeiten an, die sich entlang der Strecke präsentieren.
    2. Du hältst nur an, um Dir die Beine zu vertreten oder etwas zu essen.
    3. Neben Essen und Bewegung machst Du noch einen spontanen Abstecher. Du legst Dir eine Zeit fest, wann Du weiterfährst.

    Übertragen wir jetzt diese Möglichkeiten auf unseren Umgang mit großen Zielen. Du wirst vermutlich anders vorgehen als bei der Fahrt in den Urlaub. Das erscheint mir auch völlig plausibel.

    Wie fängst Du am besten an?

    Bei großen Zielen wird Dir die genaue Wegbeschreibung noch fehlen, genauso wie ein Navi oder eine Landkarte. Jedoch kannst Du unterwegs nach dem Weg fragen.

    Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Du weißt, was Dein Ziel ist. Wenn Du dann immer mehr Menschen nach dem Weg fragst, wirst Du jemanden finden, der entweder selbst schon einmal dort war, oder jemanden kennt, der Dir den Weg zeigen kann. Oder der Dich zumindest in die richtige Richtung schickt.

    Jedoch besteht auch das Risiko, dass Dir Menschen begegnen, die Dir eher schöne Orte in der Umgebung empfehlen. Vielleicht gefällt es Dir dort gar nicht? Oder Du verfährst Dich unterwegs und findest nicht mehr zurück? Und auch diese Menschen handeln in bester Absicht, denn sie wollen Dir einen vielleicht beschwerlichen Weg ersparen, wollen Dir ebenfalls schöne Momente und Glück bescheren. Nur hat dies eben nichts mit dem Ziel zu tun, das Du erreichen willst.

    Folge Deinem Weg

    Viele Menschen hören 3 Schritte vor dem Ziel auf. Die Kunst liegt darin, dass Du Dir regelmäßige Deine Ziele vor Augen führst. Ziele, die Dich begeistern und motivieren, Deinen eigenen Weg zu gehen.

    Erzähle Menschen, die Dich auf Deinem Weg unterstützen können, von Deinen Zielen.

    Und mache Dir immer wieder bewusst, welche Erfolge, Du bereits auf Deinem Weg erzielt hast.

    Schreibe mir gern, wie Du Dich fokussiert und an Deinen Zielen arbeitest. Ich freue mich über Anregungen und Kommentare per Email.

  • Wie geht es Dir?

    Mein Ziel mit diesem Blog ist es, Dich bei der Gestaltung Deines Lebens zu unterstützen. Mich interessiert, vor welchen Herausforderungen Du Dich siehst und ob Du Dir bereits über Deine Ziele für dieses Jahr im Klaren bist?

    Gemeinsam ans Ziel

    Dich mit anderen Menschen über Deine Ziele auszutauschen bietet Dir verschiedene Vorteile:

    1. Dein Umfeld kann Dich beim Erreichen Deiner Ziele unterstützen. Du hast sicher auch schon anderen Menschen geholfen und weißt deshalb aus eigener Erfahrung, wie gut sich diese Unterstützung anfühlen kann.
    2. Dein Umfeld kann Dich an Deine Ziele erinnern. Leider kann unser Geist nur schwer selbst priorisieren. Oftmals ist das neuste Ding, auch worauf wir unseren Fokus richten. In dem Du Dich regelmäßig an Deine Ziele erinnern lässt, fällt es Dir einfacher die Prioritäten zu setzen.
    3. Jemand kennt bereits den Weg. Ich glaube immer mal wieder, dass meine Probleme einzigartig sind. Sind sie jedoch nicht. Menschen zu finden, die meine oder Deine Probleme bereits gelöst haben bzw. Deine Ziele erreicht haben, kann Dir viel Zeit und Mühe sparen.

    Große, klare und motivierende Ziele

    Damit Du in den Genuss dieser Vorteile gelangst, brauchst Du natürlich klare Ziele, die Dich motivieren und begeistern. (Meine Sicht zur Bedeutung großer Ziele findest Du in diesem Artikel.) Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je mehr jemand von seinen Zielen begeistert war und sich mit anderen Menschen darüber ausgetauscht hat, desto mehr Unterstützung hat er aus seinem Umfeld erhalten, und meist auch schneller als ihm lieb war.

    Lass Dich nicht aufhalten

    Der Jahresanfang ist geradezu prädestiniert dafür, mit viel Motivation und großen Aufgaben in das neue Jahr zu starten. Ich habe mich in der Vergangenheit immer mal wieder ertappt, dass ich bereits Ende Januar an einigen meiner Jahresziele zu zweifeln begann. Irgendwie war die Zeit wie im Flug vergangen und ich hatte wenig umgesetzt. Mir hat dann geholfen, regelmäßig Tagebuch zu schreiben und einzutragen, was ich umgesetzt und erreicht habe. Außerdem habe ich immer wieder reflektiert und mich an meine Ziele für das Jahr, den Monat oder die Woche erinnert.

    Erst später wurde mir bewusst, dass ich mich vielen Ziele wie auf Autopilot genähert habe, durch gute Kontakte aus meinem Netzwerk, Unterstützung von Freunden oder auch ein wenig Glück bzw. Hilfe vom Universum.

    A year from now you may wish you had started today.

    — Karen Lamb

    Deshalb mache Dir gerne bewusst, ob Du Dich bereits auf dem richtigen Weg befindest und dies einfacher nur öfter wahrnehmen solltest. Oder mache Dich heute noch auf den Weg.

    Und auch die kleinen Erfolge im Jahr sind es wert gewürdigt zu werden. Ich habe beispielsweise die erste Woche im Januar zum Auf- und Ausräumen genutzt und jetzt wieder Platz für neue Bücher oder technische Gadgets. Auch meine Steuerunterlagen sind bereits fertig und warten nur noch darauf, ins Tool eingetragen zu werden. Meine Elternzeit, berufliche Weiterentwicklung in Form von Seminaren und Barcamps bzw. Masterminds sind ebenfalls bereits geplant. Und ebenfalls ein weiteres Onlineprojekt. Wenn ich meine Pläne so umsetze, dann wird 2018 ein sehr gutes Jahr.

    Und Du kannst das auch!

    Schreibe mir gern, wie ich Dich bei der Gestaltung Deines Lebens unterstützen kann. Ich freue mich auch über Anregungen und Kommentare per Email.