Über mich

PortraitAndreGronke

Hallo, mein Name ist Andre Gronke und ich schreibe diesen Blog. Ich bin 37 Jahre alt und ich leite die europäische Entwicklung von Lithium Ionen Batterien im Automobilsektor mit Schwerpunkt Systems Engineering bei einem großen Tier 1 Zulieferer.

Ich habe diesen Blog gestartet, um meine Erfahrungen mit Selbstführung, Lebensgestaltung, dem Erreichen von Zielen und Investments mit Menschen zu teilen, die sich für diese Themen interessieren, selbst damit beginnen möchten und sich Unterstützung und Austausch wünschen.

Durch meine jetzige und frühere Tätigkeiten arbeite ich viel mit Berufseinsteigern, Absolventen und Studenten. Ich habe erlebt, dass mein Wissen und meine Erfahrungen hier gute Hilfestellung und Mehrwert bieten.

Warum Wissen (kostenlos) weitergeben?

Ich nutze diese Vorzüge bereits selbst und beziehe Wissen und Erfahrungen aus Podcasts, Blogs und von Mentoren. Diese Menschen haben bereits Dinge erreicht, die ich selbst erreichen möchte. Und ich freue mich darüber, wenn ich Menschen bei ihrer Entwicklung unterstützen kann.

Und mein Wissen ist nicht endlich. Dank persönlicher Weiterentwicklung, immer wieder neuem Ausprobieren und lebenslangem Lernen kommen ständig neue Ideen und Erfahrungen zu mir, die ich teilen kann. Mein Fundus wird also nie leer.

Woher kommt meine Erfahrung?

… bis 2012

Die Grundlage für meine heutige Affinität zu Technik, Computern und dem Internet begann in früher Kindheit dank Lego, „Was ist was“, spannenden Technikbüchern, einem Großvater, der mit Leidenschaft Ingenieur war und meiner Familie, die mich stets unterstützt hat.

Schon Anfang der 90er stand bei uns zu Hause ein Computer und um die Computerspiele lauffähig zu bekommen, passte ich die Konfigurationsdateien in MS-DOS an. Nach und nach erweiterte ich die Computer, machte sie leistungsfähiger, vernetze sie miteinander und ging dann erst mit einem 28.8er Modem und später mit ISDN online.

Irgendwie war für mich klar, dass ich mein Hobby zum Beruf machen wollte und so studierte ich in Dresden Informatik. Nebenher arbeitete ich als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni, als IT-Administrator und als Werksstudent.

Trotz Nebentätigkeiten fand ich auf meinem Konto am Monatsende meist gähnende Leere vor, oder schlimmer ein rotes Minus mit größeren Zahlen dahinter. Auch bei meinem Studium in Magdeburg, diesmal Elektrotechnik, ging es mir trotz intensiver Beschäftigung nicht anders. Aufbau von Rücklagen? Fehlanzeige. Gedanken an die Zukunft oder das Alter? Eher selten bis gar nicht.

Ich habe mich irgendwie auf die Zeit gefreut, wenn ich ins Berufsleben einsteige und jeden Monat ein warmer Geldregen auf meinem Konto eingeht. Die Realität sah dann leider etwas anders aus. Schuld daran waren monatliche Ausgaben und Verbindlichkeiten, Zeitschriften Abos, Computerspiele, Urlaube, Auto usw. Ich hatte mich dem zweiten Parkinsonschen Gesetz hingegeben:

Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.

— C. Northcote Parkinson

2012

Über meinen Arbeitgeber erhielt ich die Möglichkeit Mitarbeiteraktien zu erwerben. Dafür brauchte ich ein Depot. Bei der Filialbank erhielt ich neben dem Depot dann auch eine Beratung zu Produkten, die für meine Zukunft, finanzielle Absicherung und Lebensziele in Frage kommen würden. Viele dieser Produkte verfügten über eine sehr lange Laufzeit; mitunter bis zum Beginn meiner Rente. Und wollte ich nicht eigentlich meine monatlichen Verbindlichkeiten reduzieren?

Letztendlich habe ich eines dieser Produkte erworben. Die Garantieverzinsung sollte im nächsten Jahr sinken und irgendwas für die Zukunft und das Alter wollte ich ja schon tun. Nur hatte ich damals das Gefühl, dass diese Lösung nicht optimal für mich war. Nur konnte ich noch nicht benennen, was mich genau störte. Ich fing also an, mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umzuhören, ob mir jemand Ratschläge zum Thema Altersvorsorge und Investieren geben könne. Leider wurde ich nicht richtig fündig und so ließ ich das Thema einige Zeit ruhen.

2013

Neben meinem ersten ETF (Exchange Traded Fund) Investment stand das Jahr 2013 für mich vor allem im Zeichen der beruflichen Weiterentwicklung. Das Thema Systems Engineering gewinnt in der Automobilindustrie immer mehr an Bedeutung. Ich entdeckte den Podcast von Maik Pfingsten, den ich seitdem regelmäßig höre. Systems Engineering ist die systematische Analyse und frühzeitige Einbeziehung aller Fachbereiche, die bei der Entwicklung, Herstellung und dem Betrieb von komplexen Systemen beteiligt sind.

2014

Inspiriert durch das Interview von Maik Pfingsten mit Mischa Ramseyer beschäftigte ich mich mit der Führung von Wissensarbeitern, Motivation und Werten – allgemein Leadership. Meine Regale füllen sich mit Büchern auf die ich im Blog eingehen werde und die mir helfen, meine eigenen Werte, Motivationen und Ziele zu reflektieren und zu benennen. Über Hörbücher und Podcasts, die ich unterwegs und auf dem Weg zur Arbeit höre, greife ich auf die Erfahrungen von Stephen R. Covey, Napoleon Hill, Simon Sinek und Robert T. Kiyosaki.

Im Beruf ergab sich für mich die Möglichkeit, ein Team für die im Unternehmen neue Disziplin Systems Engineering aufzubauen, bestens vorbereitet durch mein breites Wissen und Coaching.

Ich wagte mich langsam an ETFs heran und erstellte meinen ersten Sparplan.

2015

Ein sehr spannendes Jahr mit vielen Reisen, unter anderem nach Neuseeland. Das Land hat mich sehr beeindruckt und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch dieser abwechslungsreichen Natur, der Kaffeekultur, der wunderbar sauberen Luft und der Neuseeländer, mit ihrer positiven Grundeinstellung.

Meinen Sparplan aus 2014 habe ich nicht angerührt, stattdessen einen weiteren begonnen zur Diversifikation, damit „nicht alle Eier in einem Korb liegen“.

Podcasts zu Finanzthemen und Führung waren in diesem Jahr auf meinem Smartphone in der Mehrheit.

2016

Das Jahr 2016 begann mit einer ordentlichen Talfahrt der Börse. Mein Depot zeigte mir tiefrote Zahlen und ich beendete meine monatlichen Sparpläne, um nicht noch mehr Geld „zu versenken“. Eigentlich wusste ich um die regelmäßigen Auf und Abs des Kapitalmarkts und trotzdem zeigte ich das Verhalten, vor dem ich in den meisten Artikeln, Büchern und Podcasts immer wieder gewarnt wurde.

Mit ein paar Wochen Abstand war ich dann froh, als der Markt sich wieder beruhigte und die roten Zahlen im Depot verschwanden. Ich ärgerte mich, dass ich die Möglichkeit zum Kaufen nicht genutzt hatte. Also arbeitete ich mich noch weiter in das Thema ETFs ein, über die verschiedenen Indizes, der Zusammensetzung und der Kosten.

In Berlin besuchte ich dann das Systems Camp, ein Barcamp bzw. eine Unkonferenz von Systemingenieuren für Systemingenieure zum fachlichen Austausch und zum Vernetzen. Beim Barcamp trat ich dann in meine erste Mastermind ein. Bei einer Mastermind arbeiten Menschen zusammen und unterstützen sich gegenseitig beim Erreichen ihrer Ziele. Ich kannte dies bereits von Napoleon Hill und ich möchte es heute nicht mehr missen. Im November ergab sich dann auch gleich die Möglichkeit an einer weiteren Mastermind teilzunehmen – zwei Tage unter Anleitung von Maik Pfingsten, Bernd Geropp und Ivan Blatter. Eine großartige Erfahrung, viel neuer Input und die Anregung, mein Wissen in einem Blog, einem Podcast oder einem Buch unter die Menschen zu bringen. Wir werden sehen …

Außerdem erschloss ich mir ein neues Lernfeld: Value Investing. Der prominenteste Vertreter dieser Art zu investieren ist Warren Buffet mit seiner Firma Berkshire Hathaway. Meinen bisherigen Kenntnisstand zu Value Investing fasse ich mit „simple, but not easy“ zusammen. Es liegt noch ein Stück Weg vor mir – ich werde im Blog darüber berichten.

2017

Mittlerweile hat sich Routine bei meinen ETFs eingestellt. Ich lasse mich gern von Depots weiter inspirieren, die ich im Internet oder über Podcasts finde. So wurde ich auch auf David Swensen aufmerksam, den Investmentmanager der Yale Universität, der eine beeindruckende Rendite in den letzten 10 Jahren erreichte.

Ich nutzte die erste Januarwoche, informierte mich über WordPress, die ersten Schritte zum eigenen Blog und bestellte mir schließlich eine Website mit Domain. Danach passierte an der Website (leider) erst einmal nichts. Zu groß war mein Respekt vor den rechtlichen Grundlagen. Ich absolvierte also einen Kurs bei e-Recht24.de und fühlte mich dann gut gerüstet, den Blog zu starten, mit korrektem Impressum und einer Datenschutzerklärung.

Dennoch wurde es August bis der erste Artikel den Weg auf den Blog fand.

Und nun geht es los.